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Aktuelles

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    Zuletzt bearbeitet am: 22.11.2017

    (aktuelle Berichte und Fotos zur Windenergieanlage Klein Hilligsfeld folgen weiter unten)

 

 

Finanzielle Beteiligung – ist noch möglich!

 

Wer sich mit der Energie-Genossenschaft aktiv an der Energiewende beteiligen möchte, ist jetzt herzlich willkommen. Die

bestehenden Mitglieder können Ihre Einlage erhöhen, sofern sie nicht schon bis zur Grenze von 60.000 € beteiligt sind. Weitere Interessenten können mit der Beitrittserklärung die Aufnahme in die Genossenschaft beantragen – siehe Beitrittsformulare.

Die Geldanlage besteht hier in der Regel aus zwei Teilen, und zwar

 

  a)    Geschäftsanteile à 200 €   –   mindestens eines ist Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft, maximal 30 Stück.

  b)    Mitgliederdarlehen an die Genossenschaft   –   höchstens der 9-fache Betrag der Geschäftsanteile, d.h. maximal 1.800 € pro  Geschäftsanteil.

 

Ein Darlehensangebot (s. Weitere Formulare) können Neumitglieder gleich mit ihrer Beitrittserklärung einreichen, bestehende Mitglieder entspr. mit dem Antragsformular für „Weitere Anteile“.
 
Über die Nachrangdarlehen werden die Mitglieder jährlich an den Überschüssen der Energie-Genossenschaft beteiligt, und zwar vor Abzug von Steuern. Es gibt eine Mindestverzinsung von 1 %, zusätzlich aber meistens noch Sonderzinsen, die vom Jahresertrag abhängen. Auf der Grundlage von sehr sorgfältigen und von mehreren Fachleuten geprüften Prognoserechnungen erwarten wir bei einem mittleren Jahresertrag eine Verzinsung der Mitgliederdarlehen von 5 % – 6 %. In schlechten Windjahren sind geringere oder gar keine Sonderzinsen möglich, in guten dafür umso mehr. Der Mindestzins wird in jedem Fall ausgezahlt, solange das Stammkapital nicht gefährdet ist. Auch wenn es mal mehrere schlechte Windjahre geben sollte, kann man aufgrund langjähriger Erfahrungen davon ausgehen, dass es auf Dauer genau so viele gute Jahre mit Erträgen über dem genannten Durchschnittsertrag gibt.

 

Die Geschäftsanteile der Mitglieder werden nicht in gleicher Weise wie die Darlehen verzinst. Dafür gibt es hierauf Gewinnausschüttungen, die – wie die Sonderzinsen – von der wirtschaftlichen Lage der Genossenschaft abhängen. Wenn nach spätestens 20 Jahren die Bank- und Mitgliederdarlehen getilgt sind, kommen alle weiteren Jahresüberschüsse den Mitgliedern allein über die Geschäftsanteile zugute.

 

Das WEA-Projekt Klein Hilligsfeld der Energie-Genossenschaft ist für die Bürger der Region eine einmalige – und vielleicht für längere Zeit die letzte – Gelegenheit, sich unmittelbar und in nennenswertem Umfang unternehmerisch an der Energiewende zu beteiligen. Als regionaler Teilhaber können Sie jederzeit beobachten, wie Ihr gut angelegtes Geld arbeitet – zu Ihrem eigenen Nutzen, aber auch zum Klimaschutz, zur regionalen Wertschöpfung und zum Wohl der künftigen Generationen.

 

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Chronologischer Bericht mit Fotos

von der Errichtung unserer Windenergieanlage

 

WEA Klein Hilligsfeld, Typ Vestas V126, Leistung 3,3 MW,

Nabenhöhe 137 m, Rotordurchmesser 126 m, Gesamthöhe 200 m.

 

(Zeitlicher Verlauf von unten nach oben, d.h. das Neueste steht immer oben, also direkt unter diesem Text)

 

 

22.11.2017   Das Getriebe (rechts), die Nabe (links) und die Rotorblätter konnten wegen des zu heftigen Windes noch nicht eingesetzt werden. Es gab eine Sturmwarnung, und der Hauptkran wurde deshalb vorläufig flach gelegt. Nach der heutigen Wetterprognose kann es erst in drei Tagen weitergehen

 

22.11.2017   Das Maschinenhaus ist an seinem Platz, oben auf dem Turm

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21.11.2017   Bei strömendem Regen, aber zum Glück nachlassendem Wind, wird der Aufbau des Turms fortgesetzt

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20.11.2017   Die Nabe wird angebaut, wenn das Maschinenhaus schon auf dem Turm sitzt. Danach werden die Rotorblätter hochgehoben und angeschraubt. (Foto der Rotorblätter s. unten, 10.11.2017)

 

20.11.2017   Ein gewichtiges Teil, das Getriebe. Es wird erst oben auf dem Turm ins Maschinenhaus eingesetzt. Einschl. Nabe und Flügel wird das Maschinenhaus dann ca. 210 t wiegen.

 

20.11.2017   Blick ins Innere des Maschinenhauses - mit Platz für das Getriebe

 

20.11.2017   Das Maschinenhaus mit Kühleraufbau - fast fertig zum Draufsetzen auf den Turm

 

20.11.2017   Die drei oberen Turmsegmente - fertig zum Aufbau

 

20.11.2017   Der Hauptkran von unten gesehen

 

20.11.2017   Der Hauptkran ist voll aufgerichtet, aber der Wind weht noch zu heftig; über 9,8 m/s sollten es nicht sein beim weiteren Aufbau der Anlage. Der Turm hat erst 40 % seiner Größe erreicht

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17.11.2017   Der Hauptkran ist verlängert, aber ein Sturm ist angesagt für die nächsten Tage. Das könnte die weiteren Kranarbeiten verzögern. Es bleibt spannend ...

 

17.11.2017   Die restlichen 3 Turmsegmente sind auf der Baustelle angekommen

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16.11.2017   Das zweite Turmsegment ist installiert. Der Hauptkran wird jetzt verlängert

 

15.11.2017   Mit dem ersten aufgerichteten Turmsegment ist ein sichtbares Zeichen gesetzt, was hier gebaut wird. Am nächsten Tag soll das zweite Segment aufgesetzt werden

 

15.11.2017   Hier schwebt das schwere Turmteil noch über dem Fundament. 140 t oder mehr hängen am Hauptkran, werden aber von Hand geführt, bis die Löcher genau über den zugehörigen Gewindezapfen stehen. Eine Schraubenreihe liegt innerhalb, die andere außerhalb der Turmwandung. Ohne Weiteres klappte es erst einmal nicht mit dem Aufsetzen. Erst nach einigem Ziehen, Drücken und Rütteln an manchen Schraubzapfen mit dem Werkzeug rechts im Bild lässt sich das Turmsegment schließlich herabsenken. Die Schraubenmuttern für die äußere Reihe liegen schon bereit

 

15.11.2017 17:30 Uhr   Das unterste Turmsegment wird von zwei Kränen erst angehoben und dann aufgerichtet. Danach hängt es nur noch am Hauptkran und schwebt in Zeitlupe zu seinem vorbereiteten Standort. Aus Sicherheitsgründen mussten bei dieser Aktion alle Personen, die nicht unmittelbar dazu nötig waren, den Bauplatz vorübergehend verlassen

 

15.11.2017   Der Inneneinrichtung des 2. Turmsegments ist übersichtlich: Eine Leiter und Platz für den Lift

 

15.11.2017   Aktivitäten auf der Baustelle: In der Mitte rechts ist das Maschinenhaus eingerüstet und wird weiter ausgerüstet. Links im Hintergrund wird das Fundament vorbereitet für das erste Turmsegment. Pfützen im Vordergrund - es vergeht kaum ein Tag ohne Regen; solche tiefen Spuren gibt es aber nur außerhalb der befestigten und amtlich geprüften Flächen

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14.11.2017   Die Kranstellfläche musste noch einmal bearbeitet werden. Der Regen und die starke Beanspruchung durch die Betonfahrzeuge beim Fundamentbau hatten zu kleinen Höhenunterschieden von 0,7 - 1,5 cm zwischen den beiden Kettenspuren des Hauptkrans geführt. Nach den Verbesserungen fuhr der Kran (im Bild hinter dem Radlader) wieder auf seine Arbeitsfläche und zeigte durchgehend 0,0 cm Abweichung zwischen den Spuren an. Die Kranspezialisten waren begeistert, und der Baggerführer war stolz auf sein Werk.

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13.11.2017   Die unteren beiden Turmabschnitte wurden aus je 3 Teilen zusammengebaut. Dafür und für den Innenausbau ist die Firma SSC Wind von Vestas beauftragt. Die oberen Turmelemente werden als Röhren angeliefert, weil sie schlanker und leichter sind

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11.11.2017   Der Hauptkran ist aufgebaut, aber vorläufig nur auf niedrigster Stufe, vielleicht 2/3 der maximalen Höhe. Nur in dieser Größe kann er die schweren unteren Turmelemente an ihren Platz heben. Danach wird er noch einmal flach gelegt und auf die volle Länge ergänzt.

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10.11.2017   Mit 960 Schrauben werden die drei Segmente des Turmabschnitts verbunden, jede mit einer Zugkraft von 0,8 t

 

10.11.2017   Das zweite Turmelement von unten wird zusammmengeschraubt

 

10.11.2017   Das Kettenfahrwerk des Hauptkrans. Als Gegengewichte liegen Elemente von insgesamt 250 t bereit

 

10.11.2017   Der Hauptkran soll in der Nacht verlängert und aufgerichtet werden. Der Hilfskran ist vorher noch mit anderen Arbeiten beschäftigt

 

10.11.2017   Die Rotorblätter (Flügel) auf ihrem Ablageplatz, der erst vor Kurzem aufgebaut und befestigt wurde. Ein Rotorblatt wiegt etwa 14,5 t, nicht viel bei einer Länge von 63 m

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09.11.2017 am Morgen   der Flügel bei Tageslicht, rechts das Getriebe im weißen Transportgehäuse

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08.11.2017 am Abend   Die Flügel sind von der Straße und in Sicherheit auf der Baustelle

 

08.11.2017   Die Bauteile werden ordentlich im Arbeitsbereich abgelegt

 

08.11.2017   Zwei Kräne sind heute auf der Baustelle und holen nach, was gestern wegen des fehlenden Krans warten musste. Sie sind den Tag über mit den eintreffenden Bauteilen von Vestas beschäftigt, in der Nacht soll mit ihnen der große Kran aufgebaut werden

 

08.11.2017   Das Maschinenhaus ist angekommen, das Kernstück der ganzen Anlage. Es wird gleich neben dem Fundament abgeladen. Später wird sein Platz auf der Spitze des Turms sein, 137 m über dem Fundament. Die Anzahl der Achsen des Transportfahrzeugs sagt alles über das Gewicht dieses Teils

 

08.11.2017   Über Nacht sind die Flügel angerollt, der sperrigste Transport von allen. Wegen der vollgestellten Baustelle können sie noch nicht abgeladen werden und müssen auf der Kreisstraße K60 warten. Die Straßenmeisterei wird beauftragt, kurzzeitig eine weitere Geschwindigkeitsbeschränkung einzurichten. Gegen Abend soll das Problem gelöst sein, so dass die Flügel dann direkt auf der Baustelle geparkt werden können.

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07.11.2017   Die obere Seite eines Turmsegments auf dem Transporter; man sieht die Schraubenlöcher zur Verbindung nach oben und die zu den Seiten hin

 

07.11.2017   Das dicke Ende eines über 30 m langen Segments für den 2. Turmabschnitt von unten

 

07.11.2017   Innenansicht eines Turmsegments - ein Schwergewicht aus Stahl und Eisen. Nach dem Entladen kann der 8-Achser stark verkürzt werden. Bei der Einfahrt musste er erst in den Wendestutzen fahren und dann rückwärts auf den jetzigen Platz.

 

07.11.2017   Ein Segment des Turms, verteilt auf drei Schwertransporter, wartet auf den Kran - aber der ist heute nicht anwesend

 

07.11.2017   Turmteile werden angeliefert (im Hintergrund), aber die Elemente des großen Krans liegen noch im Weg

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28.10.2017   Der große Kran wird mit Schwertransportern angeliefert, ca. 50 Transporte

 

28.10.2017   Der Hilfskran dient vorerst hauptsächlich zum Aufbau des großen Krans. Für den Aufbau und auch für die Bedienung des Krans ist wieder eine polnische Mannschaft von Vestas eingesetzt worden. - Wir verständigen uns auf Englisch.

 

28.10.2017   Die Elemente des großen Krans werden auf einer Strecke von 160 m bereit gelegt.

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18.10.2017   Das Fundament unserer Windenergieanlage ist fertig. Drei Wochen darf es noch aushärten, bevor der Turm aufgebaut wird.

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16.10.2017   Das Fundament ist geprüft und abgenommen. Es wird mit Erde überdeckt.

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10.10.2017  WEA Klein Hilligsfeld   -   Die Betonarbeiten am Fundament sind fast fertig. Die Verschalung ist minimalistisch, ein Stehkragen in der Mitte und ein schmaler Rand unten herum.

 

10.10.2017   WEA Klein Hilligsfeld  -  Über einen langen Rüssel am LKW werden 670 m3 Beton in das Fundament eingebracht. Lieferant ist Firma Garant Transportbeton aus Hameln.

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09.10.2017
WEA Klein Hilligsfeld  -  Das Fundament

 

Nach Fertigstellung der Zuwegungen, der Kranstellfläche und der sonstigen befestigten Bereiche durch die – in unmittelbarer Nähe ansässige – Firma Werner Otto GmbH ging für die weiteren Arbeiten die Kontrolle auf die Herstellerfirma Vestas über. An einem gemeinsamen Ortstermin am 27. September wurden die Arbeiten der Firma Otto von den anderen anwesenden Experten gelobt und anerkannt, und die anstehenden Aufgaben der verschiedenen Akteure wurden aufeinander abgestimmt.

 

Die spezialisierte Tiefbaufirma Seewind ist von Vestas mit der Fertigung des Fundaments beauftragt. Sie begann mit dem Ausbaggern der Baugrube, die einen Durchmesser von ca. 24 m hat und gegenüber der horizontalen Kranstellfläche knapp 3 m tief ist. Die Grube musste anschließend von einem Bodengutachter kontrolliert werden. Der hatte schon im Zuge des Genehmigungsverfahrens ein Bodengutachten erstellt und sah sich voll bestätigt. Die Sohle der Fundamentgrube besteht fast vollständig aus einem fest liegenden Kies, der keinerlei Staunässe aufkommen lässt und eine sehr stabile Grundlage für das geplante hohe Bauwerk bildet.

 

Auf diesem Untergrund wurde als Erstes eine dünne Betonschicht aufgebracht, die so genannte Sauberkeitsschicht. Darauf erstellten 6 Arbeiter aus einer ungeheuren Menge von vorgefertigten Einzelteilen die komplexe Bewehrung des Fundaments, die auf den nachstehenden Fotos zu sehen ist. In der Mitte enthält dieser „Ankerkorb“ einen Kranz von dicht stehenden, gut 3 m langen kräftigen Stahlstangen, an deren Spitzen vermutlich die unteren Elemente des Turms verschraubt werden. Der Turm wird vollständig aus Stahlteilen aufgebaut.

 

Der nächste Arbeitsgang am Fundament wird die Verschalung sein, anschließend das Einbringen des Betons. Bevor der Turm aufgebaut wird, lässt man den Beton ca. 4 Wochen lang aushärten. Entspannung beim Bauherren EnGeWe ist aber deswegen nicht angesagt, denn ständig sind noch Vorgänge zu regeln, vorzubereiten, zu vermitteln usw. Unter anderem muss noch die Kabelstrecke zur benachbarten Landwind-Anlage Afferde gebaut werden. Auch der Zeitdruck bleibt bestehen, aber wie bisher haben wir alles unter Kontrolle und es besteht kein Zweifel, dass unser Windrad im geplanten Zeitraum vom 23.11. - 04.12.2017 in Betrieb gehen kann, - wenn uns nicht unvorhersehbare Ereignisse einen Strich durch die Rechnung machen.

 

08.10.2017   Blick über die Kranstellfläche, dahinter die Oberkante des Fundamentankerkorbs

 

08.10.2017   Die Bewehrung des Fundaments  -  der "Fundamentankerkorb".

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05.09.2017
Baubeginn WEA Klein Hilligsfeld

 

Nach den notwendigen Vorarbeiten und Genehmigungen konnte am 15. August 2017 der „1. Spatenstich“ für die Errichtung der Windenergieanlage Klein Hilligsfeld durch die Energie-Genossenschaft Weserbergland eG vollzogen werden. Danach begann die beauftragte Firma Werner Otto GmbH (Abbruch-Otto) mit den Tiefbauarbeiten.

 

Zunächst geht es um den Bau der Zufahrtswege zum WEA-Standort und um die Herstellung von Kranstell- und Arbeitsflächen am Standort. Für beides gibt es anspruchsvolle Vorgaben von der Herstellerfirma Vestas, die unbedingt erfüllt sein müssen, bevor diese selbst die Verantwortung für den Bau des Fundaments und die Errichtung der Anlage übernimmt. So muss u.a. um den Standort in die gegebene Hanglage des Baugrundstücks eine planebene und vollkommen horizontale Fläche eingebaut werden, die zudem besonders hohen Druckbelastungen standhält. Sie erstreckt sich über ein Rechteck von 100 m Länge und 40 m Breite.

 

05.09.2017   Das Bild zeigt diese Kranstell- und Arbeitsfläche im Bau. Wie man sieht, werden große Mengen Erde bewegt und noch größere Mengen Füll- und Befestigungsmaterial herangeschafft. Bis zum 25.8.2017 wurden u.a. bereits 3.700 m3 Recycling-Material aus Abbruch von der Firma Otto eingebaut. - Am Ende werden es ca. 12.000 m3 sein.

 

Der Zeitplan von Firma Vestas sieht vor, dass Ende September das Fundament gebaut wird. Nach einer Aushärtungszeit des Fundaments von 4 Wochen beginnt Anfang November die Anlieferung und Errichtung der Windenergieanlage. Als „frühest möglicher Inbetriebnahmebeginn“ wird von Vestas der Zeitraum 23.11. – 04.12.2017 genannt, „Abnahme“ danach am 15.12.2017. – Nach bisherigem Stand der Dinge liegen wir im Zeitplan.

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06.05.2017

Nachrichten vom Vorstand zur Windenergie

 

Als „extrem sportlich“ wurde der Spurt bezeichnet, mit dem wir in der kurzen Zeit von Ende Oktober bis Weihnachten 2016 unser erstes Etappenziel erreicht haben, Übernahme des zuvor gescheiterten Windenergieprojekts Klein Hilligsfeld und Erlangung der BImSchG-Genehmigung von der Stadt Hameln. Bis zur Inbetriebnahme unserer ersten Windenergieanlage ist es jetzt eher ein Marathonlauf mit zahlreichen Hindernissen, - mit Abhängigkeiten von Instanzen, Dienstleistern und anderen Akteuren, die koordiniert und bedient werden müssen. Alle brauchen ihre Zeit, und alles steht unter Zeitdruck.

 

Deshalb bitten wir um Verständnis, dass es so lange keinen Zwischenbericht von uns gab. Über Einzelheiten werden wir später berichten.

 

Jetzt zeichnen sich jedenfalls sichtbare Fortschritte ab. Nach längeren Verhandlungen mit der Firma Vestas werden wir in Kürze den Liefervertrag und den Service-Vertrag für die Anlage V126 unterschreiben, Ende Mai dann zur „Scharfschaltung“ des Auftrags eine Bankbürgschaft über den Kaufpreis zur Verfügung stellen und die geforderte Anzahlung von 10 % leisten. Im Moment ist es noch offen, ob die Anlage Ende dieses Jahres oder im 1. Quartal 2018 in Betrieb gehen kann. Mit dem Datum der Scharfschaltung des Auftrags verbindet die Firma Vestas jedoch schon im Vorfeld eine garantierte Lieferzeit, die sie dann zuverlässig einzuhalten verspricht.

 

Neben dem Projekt Klein Hilligsfeld hatten wir zu Weihnachten 2016 ein zweites Windenergieprojekt im Visier, das uns zum Kauf angeboten worden war. Es ging um eine genehmigte Anlage Enercon E92 auf dem Ruhbrink bei Coppenbrügge. Als wir dafür ein aktuelles Ertragsgutachten erstellen ließen, zeigte sich allerdings, dass die Anlage vermutlich zu einem Verlustgeschäft für die Energie-Genossenschaft würde, u.a. infolge von Abschattungen durch die benachbarten neu errichteten Anlagen. Wir haben diesen Plan deshalb aufgegeben, und er wird auch von der Besitzerin nicht realisiert.

 

Unser Projekt Klein Hilligsfeld hat einen Umfang von ca. 5.000.000 €. Davon werden voraussichtlich 3.750.000 € von einer Bank finanziert. Der Rest von ca. 1.250.000 € steht für die Mitgliederbeteiligung über Geschäftsanteile und Darlehen zur Verfügung. Die Bedingungen unserer Mitgliederdarlehen haben sich auf Verlangen der Banken etwas geändert. Wir werden sie näher erläutern, wenn wir in nächster Zeit die erweiterten Beteiligungen anfordern. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.

 

April 2017

Neugestaltung der Homepage

 

Diese Homepage war vor 6 Jahren mit dem "Homepage-Baukasten" von 1&1 aufgebaut worden. Der wurde aber nicht mehr unterstützt und konnte nur noch mit zusätzlichen monatlichen Gebühren benutzt werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Homepage mit dem neuen, von 1&1 angebotenen "Website Builder" neu aufzubauen und künftig zu gestalten. Hier ist das Ergebnis (Sie haben es vor Augen). Es berücksichtigt auch die Anzeige auf dem Tablet oder Smartphone.

 

23.12.2016

Die EnGeWe baut Windenergieanlagen

Jahrelang haben wir uns vergeblich darum bemüht, Windenergieprojekte zu realisieren. Jetzt drohte der Zug endgültig abzufahren, denn am 31.12.2016 endet die bisherige Form der Einspeisevergütung und es wird über ein Ausschreibungsverfahren ermittelt, welches Projekt in welcher Höhe gefördert wird. Das begünstigt noch mehr die finanzstarken Firmen und Konzerne, die bisher schon weitgehend den Markt beherrschen.

Ganz kurz vor Toresschluss ist es uns aber doch gelungen, den Einstieg in die Windenergie zu schaffen. Mit der Post am 23.12.2016 erreichte uns die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Stadt Hameln zu „Errichtung und Betrieb einer Windenergieanlage des Typs Vestas V126 – 3,3 MW“. Der Standort liegt in der Gemarkung Klein Hilligsfeld neben der Zufahrt zum Entsorgungspark. Die Nabenhöhe der Anlage beträgt 137 m und die Flügellänge 63 m, so dass sich als Gesamthöhe 200 m ergibt.

Wir haben dieses Projekt von der Firma Windmühlenkontor aus Lemgo am 31.10.2016 übernommen, nachdem es jahrelang nicht fertig geworden war und schließlich von der Stadt Hameln abgelehnt wurde. Unsere Chance war gering, alle fehlenden Voraussetzungen zur Genehmigung in der verbleibenden Zeit bis Weihnachten zu schaffen. Wir haben es trotzdem versucht – und waren erfolgreich.

Das erste Windenergieprojekt zog ein zweites nach sich, als sich unser Erfolg abzeichnete. Dieselbe Firma bot uns – wegen Erkrankung des Inhabers – ein Projekt am Ruhbrink bei Coppenbrügge zum Kauf an, das Anfang Dezember vom Landkreis Hameln-Pyrmont genehmigt worden war. Hier ist eine Anlage vom Typ Enercon E92 mit 2,3 MW Leistung geplant, Nabenhöhe 138,4 m und Gesamthöhe 184,4 m. Wir haben die Absicht, beide Projekte zu realisieren. Unser Aufsichtsrat hat grundsätzlich seine Zustimmung gegeben.

Die Investitionssumme für beide Projekte zusammen liegt voraussichtlich zwischen 8 und 9 Millionen Euro. Davon wollen wir 75 % über Bankdarlehen finanzieren, den Rest von über 2.000.000 € durch Geldanlagen unserer Genossenschaftsmitglieder. Unverändert gelten dafür die in unserem Geschäftsplan festgelegten Bedingungen: Mindestens 10 % der Beteiligung muss aus Geschäftsanteilen à 200,00 € bestehen. Bis zu 90 % können als Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt werden. Für die Darlehen gibt es einen Garantiezins von 3 % pro Jahr. Bei den Windenergieanlagen kann man davon ausgehen, dass darüber hinaus Sonderzinsen gezahlt werden. Pro Mitglied ist eine Gesamtbeteiligung bis zu 60.000 € zugelassen. Natürlich ist es auch möglich, Familienmitglieder oder andere Personen des Vertrauens als Genossenschaftsmitglieder anzumelden (und zu finanzieren).

Bevor wir uns um neue Mitglieder für die EnGeWe bemühen, möchten wir den bisherigen den Vortritt für erweiterte Beteiligungen lassen. Für einen ersten Überblick bitten wir Sie, uns kurz mitzuteilen, in welcher Höhe Sie sich gern beteiligen möchten. Das ist zunächst ganz unverbindlich, es könnte Ihnen aber einen Vorrang sichern, falls die Nachfrage nach Beteiligungen größer wird, als wir gebrauchen können. Es geht hier um eine sehr attraktive langfristige Geldanlage – echt „enkeltauglich“!

Im Vergleich zu unseren bisherigen Photovoltaik-Anlagen erwarten wir mit den geplanten Windenergieanlagen ein Vielfaches an Stromproduktion und Ertrag pro Jahr.

Stromproduktion Rohertrag
PV-Anlagen (Ø 2013-2015)   245.800 kWh      68.900 €
Windenergieanlagen        13.416.000 kWh  1.010.000 €

Das ist eine Steigerung auf ca. 55 Mal so viel Erneuerbarer Energie und ca. 15 Mal so viel Rohertrag in Euro.

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Oktober 2011
Weitere PV-Anlagen in der Heinestraße

Die Hamelner Wohnungsbaugesellschaft hat der Energie-Genossenschaft insgesamt 4 große Dächer von Wohnblöcken in der Heinestraße, von Nr. 7 bis Nr. 35, für Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung gestellt. Auf den ersten beiden Dächern wurden im Juni PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 78 kWp installiert und in Betrieb genommen.

 

PV-Anlage Heinestraße 23, 25, 27 mit 39,9 kWp

In einem zweiten Bauabschnitt wurden im September die restlichen beiden Blöcke mit Anlagen von zusammen 79 kWp bestückt (s. Fotos). Ausgeführt wurden die Arbeiten wieder von einem qualifizierten heimischen Elektro-Betrieb. Die Finanzierung soll - wie bisher - nach Möglichkeit vollständig durch Einlagen von EnGeWe-Mitgliedern erfolgen. Eine regionale Bank stellt aber für den Übergang zu günstigen Konditionen ein befristetes Darlehen zur Verfügung, damit weitere Mitglieder und weitere Beteiligungen nach und nach eingeworben werden können.

 

PV-Anlage Heinestraße 31, 33, 35 mit 38,8 kWp

Damit hat die EnGeWe jetzt insgesamt eine PV-Leistung von ca. 279 kWp realisiert. Die Umwelt wird durch diese Anlagen um jährlich ca. 200 t CO2 entlastet, die sonst durch Verwendung fossiler Brennstoffe für die erzeugte Strommenge in die Atmosphäre gelangen würden.

7. Juli 2011

Erste Photovoltaik-Anlagen eingeweiht

Die ersten Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 201 kWp für drei Dächer in Hameln wurden Ende Mai in Auftrag gegeben und gingen Ende Juni 2011 in Betrieb. Die Investition hat ein Gesamtvolumen von ca. 531.000 Euro brutto. An der Finanzierung ist ein heimisches Kreditinstitut beteiligt. Mit der Ausführung beauftragt wurden eine kleine, aber traditionsreiche Elektrofirma und ein renommierter größerer Elektrobetrieb, beide aus Hameln. Näheres siehe Presse und Radio.

Auf Wohnanlagen der Hamelner Wohnungsbaugesellschaft in der Heinestraße wurden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 78 kWp errichtet.

Auf dem Stalldach eines Biolandwirtes in Hilligsfeld errichtete die Energie-Genossenschaft eine Photovoltaikanlage mit insgesamt 123 kWp Leistung. Landwirt, Handwerksfirma und Vorstand stoßen auf die Inbetriebnahme an.

 

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Aktuelle Ertragsstatistik der PV-Anlagen

 

Die Ertragsdaten der installierten Anlagen werden täglich einmal von ihren SolarLog-Geräten ins Internet übertragen und können durch Anklicken der nachstehenden Links eingesehen werden:

 


Stalldach von Bio-Landwirt Rathing

 

Heinestraße HWG-Block 1

 

Heinestraße HWG-Block 2

 

Heinestraße HWG-Block 3

 

Heinestraße HWG-Block 4

 

 

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