Investieren Sie mit uns in Erneuerbare Energien und in Energie-Einsparung!
Sie können sich daran beteiligen, das Weserbergland zukunftsfähig zu machen.

 

Aktuelles

05.09.2017
Baubeginn WEA Klein Hilligsfeld

 

Nach den notwendigen Vorarbeiten und Genehmigungen konnte am 15. August 2017 der „1. Spatenstich“ für die Errichtung der Windenergieanlage Klein Hilligsfeld durch die Energie-Genossenschaft Weserbergland eG vollzogen werden. Danach begann die beauftragte Firma Werner Otto GmbH (Abbruch-Otto) mit den Tiefbauarbeiten.

 

Zunächst geht es um den Bau der Zufahrtswege zum WEA-Standort und um die Herstellung von Kranstell- und Arbeitsflächen am Standort. Für beides gibt es anspruchsvolle Vorgaben von der Herstellerfirma Vestas, die unbedingt erfüllt sein müssen, bevor diese selbst die Verantwortung für den Bau des Fundaments und die Errichtung der Anlage übernimmt. So muss u.a. um den Standort in die gegebene Hanglage des Baugrundstücks eine planebene und vollkommen horizontale Fläche eingebaut werden, die zudem besonders hohen Druckbelastungen standhält. Sie erstreckt sich über ein Rechteck von 100 m Länge und 40 m Breite.

 

 Das Bild zeigt diese Kranstell- und Arbeitsfläche im Bau am 05.09.2017. Wie man sieht, werden große Mengen Erde bewegt und noch größere Mengen Füll- und Befestigungsmaterial herangeschafft. Bis zum 25.8.2017 wurden u.a. bereits 3.700 cbm Recycling-Material aus Abbruch von der Firma Otto eingebaut.

 

Der Zeitplan von Firma Vestas sieht vor, dass Ende September das Fundament gebaut wird. Nach einer Aushärtungszeit des Fundaments von 4 Wochen beginnt Anfang November die Anlieferung und Errichtung der Windenergieanlage. Als „frühest möglicher Inbetriebnahmebeginn“ wird von Vestas der Zeitraum 23.11. – 04.12.2017 genannt, „Abnahme“ danach am 15.12.2017. – Nach bisherigem Stand der Dinge liegen wir gut im Zeitplan.

 

Finanzielle Beteiligung – noch ist es nicht zu spät!

 

Wer sich mit der Energie-Genossenschaft aktiv an der Energiewende beteiligen möchte, ist jetzt herzlich willkommen. Die bestehenden Mitglieder können Ihre Einlage erhöhen, sofern sie nicht schon bis zur Grenze von 60.000 € beteiligt sind. Weitere Interessenten können mit der Beitrittserklärung die Aufnahme in die Genossenschaft beantragen – siehe Beitrittsformulare.

 

Die Geldanlage besteht hier in der Regel aus zwei Teilen, und zwar

 

   a)    Geschäftsanteile à 200 €   –   mindestens eines ist Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft, maximal 30 Stück.

 

   b)    Mitgliederdarlehen an die Genossenschaft   –   höchstens der 9-fache Betrag der Geschäftsanteile, d.h. maximal 1.800 € pro  Geschäftsanteil.

 

Ein Darlehensangebot (s. Weitere Formulare) können Neumitglieder gleich mit ihrer Beitrittserklärung einreichen, bestehende Mitglieder entspr. mit dem Antragsformular für „Weitere Anteile“.
 
Über die Nachrangdarlehen werden die Mitglieder jährlich an den Überschüssen der Energie-Genossenschaft vor Abzug von Steuern beteiligt. Es gibt eine Mindestverzinsung von 1 % und darüber hinaus Sonderzinsen, die vom Jahresertrag abhängen. Auf der Grundlage von sehr sorgfältigen und von mehreren Fachleuten geprüften Prognoserechnungen erwarten wir bei einem durchschnittlichen Jahresertrag eine Verzinsung der Mitgliederdarlehen von 5 % – 6 %. In schlechten Windjahren sind geringere oder gar keine Sonderzinsen möglich, in guten dafür umso mehr. Nach den Regeln der Statistik kann man davon ausgehen, dass es auf lange Sicht genau so viele gute Jahre mit Erträgen über dem genannten Durchschnittsertrag gibt wie schlechte Jahre darunter. Der Mindestzins wird auch in ganz schlechten Windjahren ausgezahlt, solange das Stammkapital nicht gefährdet ist.

 

Die Geschäftsanteile der Mitglieder werden nicht in gleicher Weise wie die Darlehen verzinst. Dafür gibt es hierauf Gewinnausschüttungen, die – wie die Sonderzinsen – von der wirtschaftlichen Lage der Genossenschaft abhängen. Wenn nach spätestens 20 Jahren die Bank- und Mitgliederdarlehen getilgt sind, kommen alle weiteren Jahresüberschüsse den Mitgliedern allein über die Geschäftsanteile zugute.

 

Das WEA-Projekt Klein Hilligsfeld der Energie-Genossenschaft ist für die Bürger der Region eine einmalige – und vielleicht für längere Zeit die letzte – Gelegenheit, sich unmittelbar und in nennenswertem Umfang unternehmerisch an der Energiewende zu beteiligen. Als regionaler Teilhaber können Sie jederzeit beobachten, wie Ihr gut angelegtes Geld arbeitet – zu Ihrem eigenen Nutzen, aber auch zum Klimaschutz, zur regionalen Wertschöpfung und zum Wohl der künftigen Generationen.

 

06.05.2017

Nachrichten vom Vorstand zur Windenergie

 

Als „extrem sportlich“ wurde der Spurt bezeichnet, mit dem wir in der kurzen Zeit von Ende Oktober bis Weihnachten 2016 unser erstes Etappenziel erreicht haben, Übernahme des zuvor gescheiterten Windenergieprojekts Klein Hilligsfeld und Erlangung der BImSchG-Genehmigung von der Stadt Hameln. Bis zur Inbetriebnahme unserer ersten Windenergieanlage ist es jetzt eher ein Marathonlauf mit zahlreichen Hindernissen, - mit Abhängigkeiten von Instanzen, Dienstleistern und anderen Akteuren, die koordiniert und bedient werden müssen. Alle brauchen ihre Zeit, und alles steht unter Zeitdruck.

 

Deshalb bitten wir um Verständnis, dass es so lange keinen Zwischenbericht von uns gab. Über Einzelheiten werden wir später berichten.

 

Jetzt zeichnen sich jedenfalls sichtbare Fortschritte ab. Nach längeren Verhandlungen mit der Firma Vestas werden wir in Kürze den Liefervertrag und den Service-Vertrag für die Anlage V126 unterschreiben, Ende Mai dann zur „Scharfschaltung“ des Auftrags eine Bankbürgschaft über den Kaufpreis zur Verfügung stellen und die geforderte Anzahlung von 10 % leisten. Im Moment ist es noch offen, ob die Anlage Ende dieses Jahres oder im 1. Quartal 2018 in Betrieb gehen kann. Mit dem Datum der Scharfschaltung des Auftrags verbindet die Firma Vestas jedoch schon im Vorfeld eine garantierte Lieferzeit, die sie dann zuverlässig einzuhalten verspricht.

 

Neben dem Projekt Klein Hilligsfeld hatten wir zu Weihnachten 2016 ein zweites Windenergieprojekt im Visier, das uns zum Kauf angeboten worden war. Es ging um eine genehmigte Anlage Enercon E92 auf dem Ruhbrink bei Coppenbrügge. Als wir dafür ein aktuelles Ertragsgutachten erstellen ließen, zeigte sich allerdings, dass die Anlage vermutlich zu einem Verlustgeschäft für die Energie-Genossenschaft würde, u.a. infolge von Abschattungen durch die benachbarten neu errichteten Anlagen. Wir haben diesen Plan deshalb aufgegeben, und er wird auch von der Besitzerin nicht realisiert.

 

Unser Projekt Klein Hilligsfeld hat einen Umfang von ca. 5.000.000 €. Davon werden voraussichtlich 3.750.000 € von einer Bank finanziert. Der Rest von ca. 1.250.000 € steht für die Mitgliederbeteiligung über Geschäftsanteile und Darlehen zur Verfügung. Die Bedingungen unserer Mitgliederdarlehen haben sich auf Verlangen der Banken etwas geändert. Wir werden sie näher erläutern, wenn wir in nächster Zeit die erweiterten Beteiligungen anfordern. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.

 

April 2017

Neugestaltung der Homepage

 

Diese Homepage war vor 6 Jahren mit dem "Homepage-Baukasten" von 1&1 aufgebaut worden. Der wurde aber nicht mehr unterstützt und konnte nur noch mit zusätzlichen monatlichen Gebühren benutzt werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Homepage mit dem neuen, von 1&1 angebotenen "Website Builder" neu aufzubauen und künftig zu gestalten. Hier ist das Ergebnis (Sie haben es vor Augen). Es berücksichtigt auch die Anzeige auf dem Tablet oder Smartphone.

 

23.12.2016

Die EnGeWe baut Windenergieanlagen

Jahrelang haben wir uns vergeblich darum bemüht, Windenergieprojekte zu realisieren. Jetzt drohte der Zug endgültig abzufahren, denn am 31.12.2016 endet die bisherige Form der Einspeisevergütung und es wird über ein Ausschreibungsverfahren ermittelt, welches Projekt in welcher Höhe gefördert wird. Das begünstigt noch mehr die finanzstarken Firmen und Konzerne, die bisher schon weitgehend den Markt beherrschen.

Ganz kurz vor Toresschluss ist es uns aber doch gelungen, den Einstieg in die Windenergie zu schaffen. Mit der Post am 23.12.2016 erreichte uns die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Stadt Hameln zu „Errichtung und Betrieb einer Windenergieanlage des Typs Vestas V126 – 3,3 MW“. Der Standort liegt in der Gemarkung Klein Hilligsfeld neben der Zufahrt zum Entsorgungspark. Die Nabenhöhe der Anlage beträgt 137 m und die Flügellänge 63 m, so dass sich als Gesamthöhe 200 m ergibt.

Wir haben dieses Projekt von der Firma Windmühlenkontor aus Lemgo am 31.10.2016 übernommen, nachdem es jahrelang nicht fertig geworden war und schließlich von der Stadt Hameln abgelehnt wurde. Unsere Chance war gering, alle fehlenden Voraussetzungen zur Genehmigung in der verbleibenden Zeit bis Weihnachten zu schaffen. Wir haben es trotzdem versucht – und waren erfolgreich.

Das erste Windenergieprojekt zog ein zweites nach sich, als sich unser Erfolg abzeichnete. Dieselbe Firma bot uns – wegen Erkrankung des Inhabers – ein Projekt am Ruhbrink bei Coppenbrügge zum Kauf an, das Anfang Dezember vom Landkreis Hameln-Pyrmont genehmigt worden war. Hier ist eine Anlage vom Typ Enercon E92 mit 2,3 MW Leistung geplant, Nabenhöhe 138,4 m und Gesamthöhe 184,4 m. Wir haben die Absicht, beide Projekte zu realisieren. Unser Aufsichtsrat hat grundsätzlich seine Zustimmung gegeben.

Die Investitionssumme für beide Projekte zusammen liegt voraussichtlich zwischen 8 und 9 Millionen Euro. Davon wollen wir 75 % über Bankdarlehen finanzieren, den Rest von über 2.000.000 € durch Geldanlagen unserer Genossenschaftsmitglieder. Unverändert gelten dafür die in unserem Geschäftsplan festgelegten Bedingungen: Mindestens 10 % der Beteiligung muss aus Geschäftsanteilen à 200,00 € bestehen. Bis zu 90 % können als Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt werden. Für die Darlehen gibt es einen Garantiezins von 3 % pro Jahr. Bei den Windenergieanlagen kann man davon ausgehen, dass darüber hinaus Sonderzinsen gezahlt werden. Pro Mitglied ist eine Gesamtbeteiligung bis zu 60.000 € zugelassen. Natürlich ist es auch möglich, Familienmitglieder oder andere Personen des Vertrauens als Genossenschaftsmitglieder anzumelden (und zu finanzieren).

Bevor wir uns um neue Mitglieder für die EnGeWe bemühen, möchten wir den bisherigen den Vortritt für erweiterte Beteiligungen lassen. Für einen ersten Überblick bitten wir Sie, uns kurz mitzuteilen, in welcher Höhe Sie sich gern beteiligen möchten. Das ist zunächst ganz unverbindlich, es könnte Ihnen aber einen Vorrang sichern, falls die Nachfrage nach Beteiligungen größer wird, als wir gebrauchen können. Es geht hier um eine sehr attraktive langfristige Geldanlage – echt „enkeltauglich“!

Im Vergleich zu unseren bisherigen Photovoltaik-Anlagen erwarten wir mit den geplanten Windenergieanlagen ein Vielfaches an Stromproduktion und Ertrag pro Jahr.

Stromproduktion Rohertrag
PV-Anlagen (Ø 2013-2015)   245.800 kWh      68.900 €
Windenergieanlagen        13.416.000 kWh  1.010.000 €

Das ist eine Steigerung auf ca. 55 Mal so viel Erneuerbarer Energie und ca. 15 Mal so viel Rohertrag in Euro.

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Oktober 2011
Weitere PV-Anlagen in der Heinestraße

Die Hamelner Wohnungsbaugesellschaft hat der Energie-Genossenschaft insgesamt 4 große Dächer von Wohnblöcken in der Heinestraße, von Nr. 7 bis Nr. 35, für Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung gestellt. Auf den ersten beiden Dächern wurden im Juni PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 78 kWp installiert und in Betrieb genommen.

 

PV-Anlage Heinestraße 23, 25, 27 mit 39,9 kWp

In einem zweiten Bauabschnitt wurden im September die restlichen beiden Blöcke mit Anlagen von zusammen 79 kWp bestückt (s. Fotos). Ausgeführt wurden die Arbeiten wieder von einem qualifizierten heimischen Elektro-Betrieb. Die Finanzierung soll - wie bisher - nach Möglichkeit vollständig durch Einlagen von EnGeWe-Mitgliedern erfolgen. Eine regionale Bank stellt aber für den Übergang zu günstigen Konditionen ein befristetes Darlehen zur Verfügung, damit weitere Mitglieder und weitere Beteiligungen nach und nach eingeworben werden können.

 

PV-Anlage Heinestraße 31, 33, 35 mit 38,8 kWp

Damit hat die EnGeWe jetzt insgesamt eine PV-Leistung von ca. 279 kWp realisiert. Die Umwelt wird durch diese Anlagen um jährlich ca. 200 t CO2 entlastet, die sonst durch Verwendung fossiler Brennstoffe für die erzeugte Strommenge in die Atmosphäre gelangen würden.

7. Juli 2011

Erste Photovoltaik-Anlagen eingeweiht

Die ersten Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 201 kWp für drei Dächer in Hameln wurden Ende Mai in Auftrag gegeben und gingen Ende Juni 2011 in Betrieb. Die Investition hat ein Gesamtvolumen von ca. 531.000 Euro brutto. An der Finanzierung ist ein heimisches Kreditinstitut beteiligt. Mit der Ausführung beauftragt wurden eine kleine, aber traditionsreiche Elektrofirma und ein renommierter größerer Elektrobetrieb, beide aus Hameln. Näheres siehe Presse und Radio.

Auf Wohnanlagen der Hamelner Wohnungsbaugesellschaft in der Heinestraße wurden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 78 kWp errichtet.

Auf dem Stalldach eines Biolandwirtes in Hilligsfeld errichtete die Energie-Genossenschaft eine Photovoltaikanlage mit insgesamt 123 kWp Leistung. Landwirt, Handwerksfirma und Vorstand stoßen auf die Inbetriebnahme an.

 

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Aktuelle Ertragsstatistik der PV-Anlagen

 

Die Ertragsdaten der installierten Anlagen werden täglich einmal von ihren SolarLog-Geräten ins Internet übertragen und können durch Anklicken der nachstehenden Links eingesehen werden:

 


Stalldach von Bio-Landwirt Rathing

 

Heinestraße HWG-Block 1

 

Heinestraße HWG-Block 2

 

Heinestraße HWG-Block 3

 

Heinestraße HWG-Block 4

 

 

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